Das Interesse an der NS-Vergangenheit ist bei jungen Frauen und Männern einer Studie zufolge groß, sogar größer als in anderen Altersgruppen. Allein: Mit den Fakten kennen sich viele nicht besonders gut aus.

Als Gesellschaft sei Deutschland gut beraten, die Gruppe der jungen Erwachsenen als zukünftige Träger von Erinnerungskultur ernst zu nehmen, sagt Studienautor Rees. An dem Stellenwert, den die Erinnerung an die NS-Verbrechen heute hätten, lasse sich »nicht nur ablesen, was wir kollektiv erinnern, sondern auch, was wir kollektiv vergessen«.

 

Quelle: Der Spiegel