Erstmals nach einem Jahr ist der Generaldirektor der Internationalen Atomenergieagentur Grossi wieder zu Gesprächen in den Iran gereist. Nun macht eine Erklärung Hoffnung. Doch viele Fragen sind ungeklärt.

Die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) hat mit dem Iran eine genauere Überwachung von Nuklear-Anlagen vereinbart. Das gaben die IAEA und die iranische Atom-Organisation AEOI bekannt. Zuvor hatte IAEA-Chef Rafael Grossi in Teheran Gespräche mit Irans Präsidenten Ebrahim Raisi geführt. Details zu dem verbesserten Inspektionsmodus müssten jedoch noch von den beiden Seiten geklärt werden, hieß es in der gemeinsamen Erklärung.

Nach den Worten Grossis hat sich allerdings der Iran bereit erklärt, die Überwachungskameras in mehreren Atomanlagen wieder anzuschließen. Es sei vereinbart worden, „dass die Kameras und Überwachungssysteme wieder operieren“, sagte Grossi nach seiner Rückkehr aus Teheran. Dies solle „sehr bald“ umgesetzt werden. Außerdem solle die Häufigkeit der Inspektionen in der unterirdischen Atomanlage nahe der Stadt Fordo um 50 Prozent erhöht werden.

Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/iran-inspektionen-atomanlagen-101.html