Die betreuende Rechtsanwaltskanzlei erkannte in den Aussagen des Bundesgesundheitsministers zu Corona-Impfschäden im heute-journal des ZDF „fragwürdige“ Inhalte. Die ARD-Mediathek löschte im Anschluss an Lauterbachs ZDF-Interview auffällig die „Anne Will“-Sendung mit seiner Äußerung zu vermeintlich „nebenwirkungsfreien Impfstoffen“.

Karl Lauterbach und das von ihm geführte Bundesgesundheitsministerium sahen sich aufgrund kritischer Recherchen zu seinem beruflichen Werdegang strategisch dazu gezwungen, dem heute-journal des ZDF am 12. März ungewohnt forsche und kritische Fragen beantworten zu müssen. Dabei versuchte der Minister, sich als besorgter Unterstützer und Macher für die abertausenden deutschen Bürger mit teils lebensbedrohlichen Gesundheitseinschränkungen nach einer Corona-Impfung zu verkaufen. 

Die Rechtsanwaltskanzlei Rogert & Ulbrich aus Düsseldorf „ist mit über 3.000 Erstberatungen und über 750 Mandaten die führende deutsche Kanzlei für die Geltendmachung von mRNA-Impfschäden in Deutschland“, heißt es demgegenüber in einer Pressemitteilung der Kanzlei vom 15. März. Laut Eigenauskunft wurden bereits weit über 100 Klagen gegen Pharmahersteller entsprechender Produkte eingereicht.

Dies brachte den Anwalt Tobias Ulbrich im Rahmen eines ungewohnt unmissverständlich formulierenden ZDF-Beitrags zu Impfschäden vom 8. März in die Position des erläuternden Klagebetreuenden. Die diesbezügliche Interviewsequenz war dann auch Bestandteil des heute-journal-Beitrags vom 12. März.

Der eindeutig fahrig wirkende Auftritt Lauterbachs, inklusive der getätigten Beantwortungen der scharf formulierte Fragen, missfiel nicht nur den geschädigten Impfopfern aufgrund des unglaubwürdigen Agierens des Ministers. Anwalt Ulbrich kommentierte diesbezüglich klar formuliert am 13. März auf Twitter:

„Diese Lügerei ist rekordverdächtig. Lauterbach und (sein Vorgänger) Spahn sind beide Sinnbild für NGO-getriebene Interessenpolitik, verbunden mit dem Vertrauensverlust der Bürger in alle medizinischen Institutionen und Überwachungen. Schlimmster Fall.“

 

Die Kanzlei zeigt sich laut Mitteilung „umso erstaunter auf die Ausführungen des Gesundheitsministers zu wesentlichen Aspekten der Impffolgen“. Es seien im Verlauf des Interviews „fragwürdige Aussagen des Bundesgesundheitsministers zu Corona-Impfschäden“ erfolgt. Diesbezüglich heißt es weiter:

„Minister Lauterbach ging von einer Häufigkeit von schweren Nebenwirkungen von 1:10.000 aus. (…) Das Paul-Ehrlich-Institut, dessen oberster Dienstherr der Minister ist, hatte bereits am 04.12.2022 331.500 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen (Quelle: https://ots.de/KMsEX9 ). An anderer Stelle gibt das PEI eine Häufigkeit von 3:10.000 an (das sind dreimal so viele Fälle wie der Minister angab).“

In der Mitteilung erfolgen unter Nennung von Quellenangaben weitere Zahlenerläuterungen zur Thematik. Ulbrich wird mit der Feststellung zitiert:

„Man muss daher davon ausgehen, dass die tatsächlichen Zahlen um ein Vielfaches höher sind als die gemeldeten Zahlen. Das liegt unter anderem daran, dass es keinen finanziellen Anreiz für Ärzte gibt, Impfschäden zu melden. Zudem haben die Ärzte schließlich oft selbst das Vakzin verimpft. Das muss dem Minister selbstverständlich bekannt sein (ausgehend diesbezüglicher differenter Äußerungen im ZDF-Interview).“

„Schlichtweg falsch“ sei des Weiteren die pauschale Behauptung des Ministers im heute-journal-Gespräch, dass „die (gesetzlichen) Krankenkassen die Kosten für die Therapierung und Behandlung von Impfschäden übernehmen würden“, so der Anwalt weiter. Auch diese Behauptung wird ausführlich in der Mitteilung erläutert. Die Kanzlei zeigt sich irritiert aufgrund einer differenten Realität:

„Nach jetzigem Stand übernimmt der Staat keine Haftung, sondern stelle lediglich den Hersteller von dessen Haftung frei. Das bedeutet aber doch nicht, dass dem Geschädigten dadurch einfacher oder schneller eine Entschädigung zukomme. Vielmehr hat sich der Staat durch die vertraglichen Regelungen mit dem Hersteller auf dessen Seite geschlagen, wodurch die Durchsetzung von Ansprüchen gegen den Hersteller zusätzlich erschwert wird.“

Der Minister wurde aufgrund der fraglichen Äußerungen seitens der Kanzlei dazu aufgefordert, „die Haftung der Bundesrepublik Deutschland (zugunsten der Impfopfer) auch amtlich anzuerkennen“. „Bis dato warte ich auf eine Antwort des Ministers“, so Anwalt Dr. Rogert. Abschließend heißt es:

„Es kann nicht angehen, dass trotz fehlgeschlagener vorklinischer und aufgrund der sogenannter ‚Pfizer-Paper‘ fragwürdiger klinischer Studien Impfstoffe im Verkehr sind, die nach wie vor schwerste gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen. Impfgeschädigte werden von dem Bundesverdienstkreuzträger und BioNtech-Milliardär Sahin im Regen stehen gelassen.“

Karl Lauterbach muss es sich nun gefallen lassen, von Großteilen der Gesellschaft und Medien auch weiterhin als (mit-)verantwortliches Gesicht der Corona-Jahre 2020 bis 2022 zu gelten. Zu groß war sein Geltungsbedürfnis, endlich aus den wenig wahrgenommenen hinteren Sitzreihen des Bundestages in den Fokus von Millionen Menschen zu rücken. Der sichtbare Genuss als Medien-Darling der Stunde überwog der eigentlichen Rolle des behutsamen und bedachten Agierens eines Ministers mit herausragenden Verantwortlichkeiten in Krisenzeiten.

Unzählbare Auftritte in öffentlich-rechtlichen Formaten für Jung und etwa älter, teils nicht nachvollziehbar in ihrer Notwendigkeit und Bizarrheit, dienen dabei als unwiderrufliche Beweise. Getätigte Aussagen als inhaltliche Orientierungspunkte in der Aufarbeitung einer Causa „COVID-Impfungen – freiwillig oder politisch eingefordert?“. Je nach Blickwinkel der millionenfache Einsatz eines neuartigen mRNA-Wirkstoffes oder der unter Sonderkonditionen zügig produzierte Impfstoff der Stunde.

Nachweislich tätigte Karl Lauterbach in der ARD-Sendung Anne Will vom 13. Februar 2022 folgende Aussage:

„Wir müssen den Menschen, die da noch zögern (sich impfen zu lassen) noch Angebote machen (…) Mir tun auch diese Menschen leid, die da zögern. auf der anderen Seite müssen wir da auch vermitteln, die Impfungen sind halt mehr oder weniger nebenwirkungsfrei. Das muss immer wieder gesagt werden.“

Lauterbach bezeichnete dann mRNA-kritische Bürger weiter als zum Teil „Opfer der schäbigen Desinformationen in den sozialen Medien (…)“. Seine für verunsicherte Bürger maßgeblich entscheidende Wahrnehmung, die annähernd nachdrückliche Aufforderung, dabei kein Einzelfall:

Im März 2023 teilte Lauterbach den irritierten gutgläubigen ZDF-Zuschauern nun mit, dass für ihn „jedes Schicksal (einer Impfschädigung) absolut bestürzend“ sei. Ihm täten diese Menschen „sehr leid“. Die Betroffenen hätten nun schwerste Einschränkungen und einiges dürfte davon auch „permanent sein“. Ein glaubwürdiger Mediengang des Karl Lauterbach nach Canossa?

Die erwähnte Anne Will-Sendung ist nun aus der ARD-Mediathek verschwunden, also gelöscht worden. Seitens der ARD heißt es auffällig passend:

„Anne Will-Sendungen haben eine Verweildauer von 12 Monaten in der ARD Mediathek und werden dann herausgenommen. Das steht auch unter jedem Video von Anne Will in der ARD Mediathek.“

https://twitter.com/NichtEuerBesitz/status/1635610536833425409

Tja, so ist es dann doch belustigend oder auch sehr traurig und symptomatisch die sprichwörtliche Faust auf das bebrillte Auge des Karl Lauterbach, dass es bei der ARD zu den genaueren Definitionen von Löschvorgängen in der Rubrik: „Rundfunkrechtliche Verweildauern in der Übersicht“ heißt:

  • 7 Tage Sportgroßereignisse
  • 30 Tage angekaufte europäische Filme und Serien
  • 1 Jahr Filme, Serien, alle fiktionalen Inhalte
  • 2 Jahre Nachrichten, Dokumentation, alle nonfiktionalen Inhalte
  • 2 Jahre Themenwochen und andere Schwerpunkte
  • 2 Jahre Debütfilme
  • 5 Jahre Wissen und Bildung

Kritische Medienbetrachter könnten sich daher nun fragen, ob die ARD-Inhalte von Anne Will, Hart aber Fair und Maischberger schon vor Ablauf eines Jahres oder erst danach als rein „fiktionale Inhalte“ zu deuten sind. Von „Wissen und Bildung“ Jahre, wenn nicht Galaxien weit entfernt sind? Zum Thema „Impfopfer“, auch ausgehend von einer möglichen bewussten und aufzuarbeitenden, weil damit straffälligen Vorenthaltung entsprechender Informationen seitens der Pharmaindustrie, der Wissenschaft, der Politik und unterstützender Medien, muss umgehend ein staatlicher Hilfsfond eingerichtet werden, um das Leid dieser Menschen zumindest auf der finanziellen Ebene etwas abzuschwächen und zu puffern.

Herr Lauterbach sollte die einzige finale Entscheidung treffen, die momentan angemessen wäre. Der sofortige Rücktritt von seinem Amt als Bundesgesundheitsminister und Bundestagsabgeordneter: